GÜTER NECKENMARKTER 2021 BLAUFRÄNKISCH

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LAGE & BODEN

Für den Neckenmarkter Blaufränkisch kommen die drei markantesten Böden zum Einsatz.
Glimmerschiefer, Orthogneis und Muschelkalk in einem Blaufränkisch vereint. Die Lagen liegen zum Teil 7
Kilometer auseinander und die Ausrichtungen varriieren von Süd – bis Osthang, sowie flaches Hochplateau.
Ziel war es durch diese Variation den Ort, das vielverheißende Terroir, bestmöglich zum Ausdruck zu
bringen. Für mich ist Neckenmarkt ein besonderer Ort um sich mit Wein zu beschäftigen. Die Kombination
aus alpiner Geologie und pannonischem Klima ist einzigartig und das zeigt sich auch in der langen
Geschichte des Weines aus dieser Gemeinde.

WEINGARTEN & REBEN

Die Reben wurzeln größtenteils schon seit über 50 Jahren durch den Boden. Beim Neckenmarkter können
aber auch jüngere, rekultivierte Weingärten hinzukommen. Wichtig ist mir eine Balance zwischen Reife
und Frische zu ermöglichen, daher auch die Vereinigung mehrerer Ausrichtungen. Wie auch bei den anderen Weingärten ist die biologische Bewirtschaftung selbstverständlich. Ich bemühe mich den Weingarten
möglichst ohne Eingriffen zu bearbeiten, den Wuchs dementsprechend anzupassen, um eine Selbstregulierung der Pflanzen selbst zu ermöglichen.

VINIFIKATION

Eine nicht zu späte Ernte Ende September war ausschlaggebend, um die für den Blaufränkisch wichtige Frische zu
erhalten. Die Trauben wurden per Hand in 250 kg Kisten gelesen, schonend im Weingut nachselektiert,
gerebelt und als ganze Beeren in offene Gärbehälter (Stahl & Holz) transportiert, wobei ca. 20% als ganze
Trauben hinzugefügt wurden. Die Gärung setzte am darauffolgenden Tag spontan ein. Ein paar Mal täglich
wird der Maischekuchen mit gärendem Most benetzt bzw. im Verlauf der Gärung händisch untergestoßen.
Nach 30 Tagen Mazerationszeit folgte die Pressung und die Füllung in große österreichische Holzfässer per
Ausnutzung der Gravitation. Während der gesamten Weinwerdung wurde auf sämtliche Behandlungsmittel
verzichtet, Schwefel miteingeschlossen. Erst kurz vor der unfiltrierten Flaschenfüllung wurde eine geringe
Dosis verabreicht.

Wein der geworden und nicht gemacht.

SITE & SOIL

For the Neckenmarkter Blaufränkisch the three most distinctive soils come together: mica schist, orthogneiss and fossil limestone, united in one Blaufränkisch. The sites lie up to 7 kilometres apart and their exposures range from south and east slopes to a flat high plateau. The aim of this variation was to express the village and its promising terroir as well as possible. For me, Neckenmarkt is a special place to work with wine. The combination of alpine geology and Pannonian climate is unique, and the long history of wine in this village shows it.

VINEYARD & VINES

Most of the vines have been rooting through these soils for more than 50 years. For the Neckenmarkter, younger, recultivated vineyards can also play a part. What matters to me is a balance between ripeness and freshness, hence the combination of several exposures. As in all the other vineyards, organic farming is a matter of course. I try to work the vineyard with as little intervention as possible and to adjust the growth so the plants can regulate themselves.

VINIFICATION

A harvest not too late, at the end of September, was decisive for keeping the freshness that is so important for Blaufränkisch. The grapes were picked by hand into 250 kilo boxes, carefully sorted again at the winery, destemmed and moved as whole berries into open fermenters of steel and wood, with around 20% added as whole bunches. Fermentation started spontaneously the next day. A few times a day the cap is wetted with fermenting must or, as fermentation progresses, punched down by hand. After 30 days of maceration the wine was pressed and filled into large Austrian wooden barrels by gravity. Throughout the entire winemaking no treatments were used, sulphur included. Only shortly before the unfiltered bottling was a small dose added.

Wine that has become, not been made.